Meinungsfreiheit und Zensur bei Usenext
Wie handhabt Usenext das Thema “Meinungsfreiheit und Zensur” und welche Folgen können Postings im Usenet haben, die rechtlich bedenkliche oder brisante Inhalte aufweisen?
Geht man nach Paragraph 5 im deutschen Grundgesetz, hat jeder in diesem Land lebende Mensch das Recht auf freie Meinungsäußerung. Usenext beruft sich auf dieses Recht und stellt außerdem fest, dass das Unternehmen lediglich die Server, Zugänge und Software zur Verfügung stellt, aber keine Kontrollfunktion übernehmen kann. Dies wäre schon aufgrund der riesigen Datenmengen im Usenet schlichtweg unmöglich.
Aus diesem Grund wird Usenext auch keine Zensur bei bereits veröffentlichten Beiträgen vornehmen.
Jeder Teilnehmer ist also selbst für seine Beiträge verantwortlich und jeder Leser kann eigenständig entscheiden, welche Inhalte er abruft und welche nicht.
Beachten Sie jedoch, dass Ihr Recht auf freie Meinungsäußerung bestimmten Einschränkungen unterliegt. Es endet zum Beispiel dort, wo gesetzliche Bestimmungen verletzt werden. Außerdem ist ebenfalls im Grundgesetz das so genannte “Recht auf persönliche Ehre” verankert. Auch bei Verstößen gegen diesen Grundsatz können Sie sich nicht mehr auf Ihr Recht zur freien Meinungsäußerung berufen. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn Mitmenschen bloßgestellt, diffamiert oder sonstwie in ihrer Persönlichkeit angegriffen werden.
Beherzigen Sie diese Grundsätze beim Verfassen von Postings im Usenet und behandeln Sie die anderen User stets so, wie Sie selbst behandelt werden möchten. Dann wird es keine Probleme geben.

