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Tipps zur richtigen Verwendung von E-Mail-Adressen im Usenet

Ein besonders häufig zur Diskussion gestelltes Thema in Bezug auf das Usenet ist die Verwendung von E-Mail-Adressen. Hier gehen die Meinungen sehr weit auseinander, insbesondere was die Verwendung von unechten bzw. verfälschten E-Mail-Adressen angeht.

Wir wollen etwas Licht ins Dunkel bringen und Ihnen Ratschläge zur richtigen Verwendung von E-Mail-Adressen im Usenet geben.

Zunächst ein paar grundsätzliche Fakten:

Die Struktur des Usenets wurde bewusst so angelegt, dass jeder Verfasser eines Postings nicht nur im Thread selbst, sondern auch über E-Mail erreichbar ist. Aus diesem Grund befindet sich im Kopf (dem so genannten “Header”) jedes Postings eine vom User selbst anzugebende E-Mail-Adresse. Man spricht hierbei auch von der “Replay-Adresse” - also der Adresse, über die der Leser dem Verfasser Rückmeldungen geben kann.

Hierbei gibt es allerdings ein Problem. Wie im “normalen” World Wide Web auch, grasen Spammer regelmäßig das Usenet nach E-Mail-Adressen ab und bombardieren diese dann fortan mit Spam-Mails. Der einzige Weg, um diese unerwünschte E-Mail-Flut zu vermeiden, ist die Verwendung einer speziellen oder sogar ungültigen Mailadresse. Doch das wird im Usenet in der Regel nicht gerne gesehen.

Hier nun eine Auflistung der verschiedenen Möglichkeiten, die Sie hinsichtlich der Verwendung von Mailadressen haben:

1. Sie verwenden eine “echte” E-Mail-Adresse

Für alteingesessene und konservative Usenet-Nutzer der einzig vetretbare Weg.  Wer allerdings die unvermeidlich kommende Spamflut vermeiden will, sollte davon Abstand nehmen.

2. Sie verwenden eine “Wegwerf-Mailadresse”

Grundsätzlich die beste Lösung. Sie richten sich eine Mailadresse z.B. bei web.de oder arcor.de ein, die ausschließlich als Reply-Adresse für Ihre Usenet-Aktivitäten genutzt wird. Vorteil: Sie bekommen keinen Spam auf Ihre wertvollen, richtigen Mailadressen und können die Wegwerfadresse jederzeit löschen bzw. durch eine neue ersetzen. Nachteil: Sie müssen sich jedes Mal beim Dienstanbieter einloggen, um das Postfach nach neu eingegangenen Mails durchzusehen.

3. Sie verwenden einen Spezialdienst wie sofort-mail.de.

Und das funktioniert so: Sie denken sich selbst einen Namen für die E-Mail-Adresse aus und hängen an diesen einfach ein “@sofort-mail.de” an. Schickt nun jemand eine Mail an diese Adresse, wird dafür extra ein Postfach eröffnet. Eine sehr elegante Lösung, denn hier können Sie ständig Ihre Mailadressen wechseln, ohne dafür jedes Mal einen neuen Account eröffnen zu müssen.

4. Sie verfälschen Ihre E-Mail-Adresse

Viele handhaben das Problem, indem sie einen Zusatz in die angegebene Mailadresse einfügen, also z.B. horst@ KEINSPAM.t-online.de. Da die Spammer jedoch diese Technik längst kennen, sind sie dazu in der Lage, die falschen Bestandteile herauszufiltern. Kein guter Schutz also.

5. Sie verwenden eine ungültige E-Mail-Adresse

Mit “ungültig” ist hierbei eine Mailadresse gemeint, die nicht existent ist. Dabei können Sie Ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Der Vorteil ist, dass Sie mit dieser Methode garantiert keinen Spam erhalten. Nachteil ist aber, dass Ihnen auch keiner private Nachrichten schicken kann. Es muss also alles direkt im Thread besprochen werden.

Wir haben Ihnen nun alle Möglichkeiten aufgezeigt, die es bei der Verwendung von E-Mail-Adressen im Usenet gibt. Welche Sie letzendlich wählen müssen Sie selbst entscheiden.

Aber Vorsicht: Haben Sie nur ein Mal mit Ihrer echten E-Mail-Adresse im Usenet gepostet, erhalten Sie unter Umständen jahrelang regelmäßig Spam-Mails!

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